-
Eingang 1 Neutrik® Combo XLR und 6,35 mm (1/4") Klinkenstecker. Geeignet für XLR-Eingänge mit Mikrofonpegel oder unsymmetrische Mono- (TS) und symmetrische Mono- (TRS) 1/4“-Klinkenkabel auf Line- oder Instrumentenebene.
-
Talkback-Mikrofon – die Position des Talkback-Mikrofons.
-
Eingang 2 Neutrik® Combo XLR und 6,35 mm (1/4") Klinkenstecker. Geeignet für XLR-Eingänge mit Mikrofonpegel oder unsymmetrische Mono- (TS) und symmetrische Mono- (TRS) 1/4“-Klinkenkabel auf Line- oder Instrumentenebene.
-
Wählen Sie 1 – 8 – Wählen Sie per Tastendruck einen der acht Vorverstärker aus, dessen Einstellungen und Eingangsverstärkung Sie festlegen möchten. Die Nummer des aktuell ausgewählten Kanals leuchtet grün.
-
Gainregler für den Eingang – Mit dem Gainregler wird der Eingangspegel des ausgewählten Vorverstärkers bestimmt.
-
Taste Verknüpfen – Kombiniert zwei Eingangskanäle zu einem Stereo-Paar. (Siehe Link ).
-
Auto-Taste – Zum Starten der Auto-Gain-Funktion (siehe Auto-Gain).
-
Taste 48 V – Zum Einschalten der 48-V-Phantomspannung am XLR-Mikrofoneingang zwecks Stromversorgung der Kondensatormikrofone.
Sie können pro Vorverstärkerkanal unabhängig voneinander 48 V einstellen.
-
Taste – Safe- – Zur Aktivierung der Clip-Safe-Funktion für Ihre Eingabe (siehe Safe ).
-
Taste Inst- – Zum Umschalten des ausgewählten 6,35-mm-Eingangs (1/4 Zoll) zwischen Line- und Instrumentenpegel.
-
Taste – Air – Zum Einschalten des AIR-Modus (siehe AIR ).
-
Anzeigen 1 – 8 – Anzeigen der Signalpegel der acht analogen Eingänge oder Ausgänge. Für die Anzeigen gilt die Skala ganz rechts, von -42 bis 0 dBFS. Drücken Sie die Taste Ausgang , um die Anzeigen von Eingabe auf Ausgabe umzustellen.
Wenn eine Anzeige im Eingabemodus rot leuchtet, hat sie die 0 dBFS erreicht und sollten Sie deshalb den Eingabe Gain für diesen Kanal herunterdrehen, um Clipping zu vermeiden.
-
Anzeigen L und R – zeigen beide den Pegel dessen an, was aus den Monitorausgängen gesendet wird.
-
Taste Alt – Mit der Taste Alt routen Sie das Signal zum ersten Monitorausgangspaar ( 1 und 2 ) und das zweiten Monitorausgangspaar ( 3 und 4 ). Möchten Sie zwei Monitorpaare verwenden und zwischen diesen hin und her schalten, sehen Sie bitte Alt .
-
Output -Taste – Ändert die Anzeige der Pegelmeter 1 – 8 , um die Ausgangspegel der Ausgänge 3–10 darzustellen (die Ausgänge 1/2 erscheinen weiterhin auf den Tasten L und R ).
-
Dim-Taste – reduziert den an Ihre Ausgänge gesendeten Ausgangspegel um 18 dB.
-
Mute-Taste – schaltet das an Ihre Ausgänge gesendete Signal stumm.
-
Hauptlautsprecher: Regler und Pegelanzeige des Ausgangs – Per Voreinstellung steuern Sie damit den an die Ausgänge 1 und 2 gesendeten Pegel. Die Anzeige betrifft die Stelle, wo Ihr Ausgangsregler eingestellt wird. Sie können den Ausgang so konfigurieren, dass weitere Ausgänge geregelt werden können.
-
Status-Symbole
-
-
Sync-Status
-
-
Talk – halten Sie Talk gedrückt, um Talkback zu aktivieren. Wenn aktiv, leuchtet Talk und das Talkback-Mikrofon wird zu verschiedenen Ausgängen geroutet, z. B. zu Kopfhörern, um mit Ihren Musikern zu sprechen.
-
Pegelsteuerung und Ausgangsbuchsen des Kopfhörers
-
Ein-/Aus-Schalter – O bedeutet Aus, I bedeutet Ein.
-
Stromversorgung – Ein Standard-IEC-Stromeingang.
-
USB – USB-C-Anschluss zum Verbinden Ihres 18i20 4th Gen mit Ihrem Computer.
-
S/PDIF Ein und Aus – zwei koaxiale RCA-Buchsen für digitale Zwei-Kanal-S/PDIF-Audiosignale ein und aus. Siehe Synchronisierungsstatus und wie Sie Ihr Scarlett mit ADAT und S/PDIF verwenden für Informationen zum Einrichten Ihres Scarlett 18i20 mit einem S/PDIF-Gerät.
-
Word Clock Out – ein BNC-Anschluss, über den ein Wordclock-Signal zur Synchronisation anderer digitaler Audiogeräte übertragen wird.
-
Optical Ausgang 1/2 und Eingan 1/2 – vier TOSLINK-Anschlüsse für bis zu 16 Kanäle von Digital Audio ein und aus, im ADAT-Format bei Abtastfrequenzen von 44,1/48 kHz oder 88,2/96 kHz. Sie können einen Ein- und einen Ausgang so konfigurieren, dass ein zweikanaliges optisches S/PDIF-Signal empfangen und gesendet wird.
-
MIDI Out und In - Standard-5-Pin-DIN-Buchsen für externe MIDI-Geräte. Der 18i20 4th Gen fungiert als MIDI-Schnittstelle und ermöglicht MIDI-Daten von/zu Ihrem Computer.
-
Line Ausgänge 1 - 10 – Neutrik® 1/4"-Buchse (TS oder TRS) zum Anschluss Ihres Scarlett an die Line-Pegel-Eingänge von Monitorlautsprechern, Verstärkern, Mischpulten, externen Verarbeitungsgeräten usw. Verwenden Sie für symmetrische Anschlüsse 1/4"-TRS-Kabel.
-
Line Ausgänge A ( 1 / 2 ) und B ( 3 / 4 ) – zwei Paar Neutrik® 1/4"-Buchsen (TS oder TRS) zum Anschluss Ihres Scarlett an zwei Paar Monitorlautsprecher (Paar A und Paar B), sodass Sie mittels der frontseitigen Taste Alt zwischen den Sets hin und her schalten können.
-
Eingänge 1 - 8 - Neutrik® Combo XLR und 6,35 mm (1/4") Klinkenstecker. Sie eignen sich für XLR-Eingänge mit Mikrofonpegel oder unsymmetrische Mono- (TS) und symmetrische Mono- (TRS) 1/4“-Klinkenkabel auf Line-Pegel.
Hinweis Eingänge 1 / 2 sind auf der Rückseite dupliziert, Vorrang hat alles, was an den vorderseitigen Eingängen 1 und 2 angeschlossen ist.
Dieser Abschnitt erläutert die Funktionen auf der Vorderseite Ihres 18i20 4th Gen: was sie tun, wie Sie diese verwenden können und wie sie bei Focusrite Control 2 funktionieren.
Die Gainregler des Vorverstärkers bestimmen, wie viel Signal an Ihren Computer und Ihre Aufnahmesoftware übertragen wird.
Den Pegel für die Eingangsverstärkung des Vorverstärkers richtig einzustellen, ist mit Blick auf die Aufnahmequalität von entscheidender Bedeutung. Wenn er zu niedrig ist, ist Ihr Signal zu leise, und wenn Sie später versuchen, den Pegel anzuheben, führt das möglicherweise zu Rauschen in der Aufnahme. Wenn die Eingangsverstärkung des Vorverstärkers zu hoch ist, kann es andererseits sein, dass der Eingang „abgeschnitten“ wird und Ihre Aufnahme stark verzerrt klingt.
Möchten Sie die Eingangsverstärkung des Vorverstärkers auf Ihrem Scarlett 18i20 anpassen, müssen Sie zuerst den Vorverstärker auswählen, den Sie anpassen möchten. Drücken Sie die entsprechende Auswahl-Taste (1–8). Nun gibt der Gainregler für den Eingang auf den von Ihnen ausgewählten Vorverstärker aus.
Um die Eingangsverstärkung zu erhöhen, drehen Sie den Gain-Regler im Uhrzeigersinn. Während Sie den Gain-Regler drehen, leuchtet der Gain-Halo schrittweise im Uhrzeigersinn auf, um Ihnen den Gain-Pegel anzuzeigen. Dieses Diagramm zeigt den Gain bei verschiedenen Pegeln:
-
Keine Eingangsverstärkung
-
25 % Eingangsverstärkung
-
50 % Eingangsverstärkung
-
75 % Eingangsverstärkung
-
100 % Eingangsverstärkung
Mit dem Focusrite Control 2 können Sie den Vorverstärker-Gain auch aus der Ferne regeln.
So stellen Sie den Vorverstärker-Gain mit dem Focusrite Control 2 ein:
-
Klicken Sie auf den virtuellen Regler für den Kanal, den Sie anpassen möchten, oder verwenden Sie die Tabulatortaste, um den Gainregler des Vorverstärkers auszuwählen.
-
Durch Bewegen der Maus nach oben und unten mittels der Pfeiltasten erhöhen oder verringern Sie den Gain (in Schritten von ±1 dB).
Die folgenden Bilder zeigen den Vorverstärker-Gain bei minimaler, mittlerer und maximaler Verstärkung.
|
Keine Eingangsverstärkung |
50 % Gain |
100 % Gain |
Die Anzeigen 1–8 zeigen den Eingangspegel jedes 18i20 an.
Wenn Sie die Verstärkung erhöhen oder wenn die Quelle lauter wird, zeigen die Anzeigen mehr Pegel, der in Ihren Computer kommt.
Links von den Anzeigen befindet sich eine Skala von -42dBFS bis 0dBFS. Beim Aufnehmen sollten Sie einen Signalpegel um -18dBFS anstreben, wobei die lautesten Teile des Signals -12dBFS erreichen.
Tipp
Wenn Ihr Signal übersteuert, leuchtet der gesamte Gain Halo rot auf, damit Sie den Übersteuerungsstatus aus jedem Winkel auf der Vorderseite sehen können.
Viele frontseitige Steuerelemente Ihres Scarlett 18i20 sind nicht auf einen bestimmten Vorverstärkereingang festgelegt. Vielmehr geben sie stets auf denjenigen Vorverstärkereingang aus, den sie mittels der Auswahltasten 1 bis 8 ausgewählt haben.
Mindestens ein Vorverstärker ist immer ausgewählt, und möchten Sie, dass ein oder mehrere andere Vorverstärker angesteuert werden, drücken Sie die entsprechende(n) Auswahltaste(n) 1 bis 8 . Daraufhin leuchtet die Nummer des/der neu ausgewählten Vorverstärker(s) grün und wechselt die Beleuchtung der Vorverstärkereinstellungen auf die neue Vorverstärkung.
Wenn Sie Ihren Scarlett 18i20 einschalten, ist weiterhin der Vorverstärker ausgewählt, der vor dem Ausschalten zuletzt ausgewählt war.
Anmerkung
Nach dem Verkoppeln zweier Eingänge sieht die Taste Auswählen beide als einen einzelnen Eingang an. Drücken Sie Auswählen, führt Sie zum nächsten Eingang bzw. Eingangspaar.
Durch die Verknüpfung zweier Vorverstärker können Sie diese mit einem einzigen Satz Vorverstärkersteuerungen gleichzeitig steuern. Sie können die Gainregler für zwei Vorverstärker in Übereinstimmung bringen und andere Vorverstärkerregler aktivieren. Dies ist nützlich für Stereoaufnahmen, beispielsweise mit einem Mikrofonpaar, einem Stereosynthesizer oder einem Keyboard.
Anmerkung
Es können nur benachbarte Vorverstärker verbunden werden, wobei der linke Kanal ungeradzahlig sein muss; somit können etwas die Eingangskanäle 1 und 2 oder 3 und 4 verknüpft werden, nicht jedoch 2 und 3.
So koppeln Sie Vorverstärker:
-
Drücken Sie zur Auswahl einer Seite des Paares die entsprechende Auswahltaste ( 1 – 8 ).
-
Drücken Sie zum Verkoppeln der Vorverstärker die Taste Link .
Nach dem Verkoppeln der Vorverstärker:
-
Leuchten die Nummern der beiden gekoppelten Vorverstärker grün.
-
ist der Gain-Pegel auf den niedrigeren Wert der beiden verkoppelten Vorverstärker gesetzt.
-
werden die Einstellungen des aktuell ausgewählten Vorverstärkers übernommen, das heißt wenn z. B. Vorverstärker 1 ausgewählt war, übernimmt Vorverstärker 2 die Einstellungen Air , Safe und Inst von Vorverstärker 1.
-
wirkt sich jede Änderung einer Vorverstärkereinstellung auf beide Vorverstärker aus
-
wirken sich die Gainregler jeweils auf beide Vorverstärker aus und wird dies auf beiden Gain Halos entsprechend angezeigt.
-
ist 48 V für beide Vorverstärker deaktiviert.
Um Vorverstärker in Focusrite Control 2 zu verknüpfen, klicken Sie auf die Verknüpfungstaste in der oberen rechten Ecke der Eingänge-Seite . Im Pop-up können Sie wählen, welche Eingänge Sie verknüpfen oder trennen möchten.
Wenn Sie zwei Vorverstärker verknüpfen, erscheint das Verknüpfungssymbol am unteren Rand beider Kanalzüge.
Wenn Sie Vorverstärker wieder entkoppeln:
-
Der erste Vorverstärker des zuvor verknüpften Paares wird ausgewählt und leuchtet grün.
-
Verstärkungspegel und Vorverstärkereinstellungen bleiben gleich, Sie können sie jetzt jedoch unabhängig voneinander ändern.
48 V, allgemein auch als „Phantomspannung“ bezeichnet, sendet 48 Volt vom XLR-Anschluss Ihrer Schnittstelle an Geräte, die zum Betrieb Strom benötigen. Am häufigsten wird dies zur Stromversorgung von Kondensatormikrofonen verwendet, doch die 48 V können auch für Inline-Mikrofonvorverstärker, aktive dynamische Mikrofone und aktive DI-Boxen nötig werden.
So schalten Sie die 48 V ein:
-
Schließen Sie Ihr Mikrofon oder ein anderes stromgetriebenes Gerät über ein XLR-Kabel an den XLR-Eingang Ihrer Schnittstelle an. Es werden keine48 V an die 6,35-mm-Klinkeneingänge (1/4 Zoll) gesendet.
-
Wählen Sie den richtigen Eingangskanal.
-
Drücken Sie die Taste 48 V (oder die entsprechende Software-Taste)
Das 48 -V-Symbol leuchtet, um anzuzeigen, dass es aktiviert ist.
48-V-Phantomspannung wird nun an den ausgewählten XLR-Eingang und an alle am XLR-Eingang angeschlossenen Geräte gesendet.
Anmerkung
Wenn Sie 48 V für die Eingänge 1 oder 2 aktivieren und dann einen 6,35 mm (1/4") Klinkenstecker in den Line-Level- oder Instrumenteneingang auf der Vorderseite einstecken, deaktiviert Ihr 18i20 automatisch die 48V für den entsprechenden Mikrofoneingang auf der Rückseite.
Um 48 V (Phantomspannung) von Focusrite Control 2 aus zu aktivieren, klicken Sie auf die -Taste für den Eingang, bei dem Sie diese aktivieren möchten. Dies ist dasselbe wie das Drücken der 48 V-Taste an der Vorderseite des 18i20.
|
-Phantomspannung aus |
-Phantomspannung ein |
Wichtig
Wenn Sie versehentlich 48-V-Phantomspannung an den falschen Eingang senden, werden die meisten modernen Mikrofone nicht beschädigt. Sie könnten jedoch einige ältere Mikrofone beschädigen.
Wenn Sie sich unsicher sind, überprüfen Sie die Bedienungsanleitung Ihres Mikrofons, um sicherzustellen, dass es sicher mit 48-V -Phantomspannung verwendet werden kann.
Inst , für Instrument, ändert die Impedanz und den Eingangspegel der 6,35-mm- (1/4"-) Stecker-Eingänge Ihres Scarlett, so dass die Eingänge sowohl für ein Instrument als auch für eine Line-Pegel-Quelle optimal klingen. Die Eingangsimpedanzwerte sind im Abschnitt Spezifikationen aufgelistet. Wenn Sie Inst nicht einschalten, wird eine angeschlossene E-Gitarre, anders als bei eingeschaltetem Inst , verschwommen und zu leise klingen.
Die Taste Inst (Instrument) wirkt sich nur auf den 6,35-mm-Line-Eingang (1/4 Zoll) des ausgewählten Kanals aus, entweder auf Eingang 1 oder auf Eingang 2. Sie ändert diesen von einem Eingang, der für Line-Level -Geräte geeignet ist, in einen Eingang, der besser für Geräte mit Instrumenten-Level geeignet ist.
Um den Instrumentenmodus für den 6,35-mm-Klinkeneingang (1/4 Zoll) zu aktivieren oder zu deaktivieren, drücken Sie die Taste Inst- einmal. Grün zeigt an, dass Inst aktiviert ist, und Weiß zeigt an, dass Inst deaktiviert ist. Wenn Sie Inst aktivieren und einen Stecker an Ihr Scarlett anschließen, wird die Mindestverstärkung für den Eingang auf +7 dB geändert.
Anmerkung
Wenn die Taste Inst weiß leuchtet, befindet sich der 6,35-mm-Klinkeneingang auf Line-Pegel.
Wenn die Taste Inst aktiviert ist (grün), können Sie Geräte mit Instrumenten-Pegel an die 1/4-Zoll-Eingänge anschließen, beispielsweise:
-
Elektrische oder elektroakustische Gitarren direkt und über Effektpedale.
-
E-Bässe
-
Akustische Instrumente mit Tonabnehmern wie Violinen, Kontrabässe etc.
Wenn Inst deaktiviert ist (weiß), können Sie Geräte mit Line-Pegel an die 6,35-mm-Eingänge (1/4 Zoll) anschließen, beispielsweise:
-
Synthesizer
-
Tastatur
-
Drumcomputer
-
Externe Mikrofonvorverstärker
Anmerkung
Die XLR- und 6,35 mm (1/4") Klinkeneingänge 1 und 2 auf der Vorderseite Ihres Scarlett 18i20 haben Vorrang vor den entsprechenden Mikrofon-/Line-Eingängen auf der Rückseite.
Wenn Sie kein Signal von etwas haben, das an die hinteren Eingänge 1 und 2 angeschlossen ist, überprüfen Sie, ob etwas an die vorderen Eingänge 1 und 2 angeschlossen ist.
Wenn Sie 48 V für die Eingänge 1 oder 2 aktivieren und dann einen 6,35 mm (1/4") Klinkenstecker in den Line-Level- oder Instrumenteneingang auf der Vorderseite einstecken, deaktiviert Ihr 18i20 automatisch die 48V für den entsprechenden Mikrofoneingang auf der Rückseite.
Um die Eingänge 1 oder 2 zwischen Instrument und Linie von Focusrite Control 2 zu wechseln, klicken Sie einmal auf die Schaltfläche Inst .
|
Linie |
Instrument |
Anmerkung
Wenn Sie zwischen Inst und Line wechseln, bleibt der Gain auf dem zuletzt eingestellten Wert.
Auto Gain ermöglicht es Ihnen, ein Signal 10 Sekunden lang in Ihr 18i20 4th Gen zu senden (z. B. zu singen oder Ihr Instrument zu spielen) und das Scarlett einen guten Pegel für Ihre Vorverstärker einstellen zu lassen. Wenn Sie feststellen, dass die Pegel nicht richtig sind, können Sie die Gainregler manuell anpassen, um die Pegel vor der Aufnahme fein abzustimmen.
So verwenden Sie Auto Gain:
-
Drücken Sie die Taste Auswahl, um Ihre Vorverstärkerregler auf den richtigen Vorverstärker zu schieben.
-
Drücken Sie die Auto-Taste an Ihrem 18i20 4th Gen oder die entsprechende Software-Taste.
Das Auto-Symbol leuchtet zehn Sekunden lang. Die entsprechende Eingangsanzeige verwandelt sich in einen Zehn-Sekunden-Countdown-Timer.
-
Sprechen oder singen Sie in das Mikrofon oder spielen Sie Ihr Instrument während des Auto-Gain-Countdowns. Spielen Sie so, wie Sie es bei der Aufnahme tun würden, um sicherzustellen, dass Auto-Gain den richtigen Pegel einstellt.
Wenn Auto Gain erfolgreich war, leuchtet die Anzeige grün, bevor das 18i20 den Verstärkungswert anzeigt. Die Verstärkung ist jetzt auf einen guten Pegel für Ihre Aufnahme eingestellt.
Wenn Auto Gain fehlschlägt, leuchtet die Anzeige rot. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Der Gain-Halo wurde rot.
Anmerkung
Auto Gain des Scarlett stellt berücksichtigt bei der Einstellung der Pegel neben dem Eingangssignal auch:
-
Das Grundrauschen des Vorverstärkers.
-
Digitale Stille.
-
Übersprechen zwischen den Kanälen.
-
Unbeabsichtigte Stöße auf Ihre Mikrofone.
So verwenden Sie Auto Gain über Focusrite Control 2:
-
Klicken Sie in Focusrite Control 2 auf die Auto-Gain-Taste.
-
Sprechen oder singen Sie in das Mikrofon oder spielen Sie Ihr Instrument während des Auto-Gain-Countdowns. Spielen Sie so, wie Sie es bei der Aufnahme tun würden, um sicherzustellen, dass Auto-Gain den richtigen Pegel einstellt.
Der Auto-Gain-Prozess startet und der Software-Gain-Halo verwandelt sich in einen Countdown-Timer.
Wenn Auto Gain erfolgreich war, leuchtet die Anzeige grün, bevor das 18i20 den Verstärkungswert anzeigt. Die Verstärkung ist jetzt auf einen guten Pegel für Ihre Aufnahme eingestellt.
Wenn das Signal für Auto Gain ungeeignet ist (z. B. wird kein Signal erkannt), stoppt Auto Gain nach zehn Sekunden und die Anzeigen leuchten rot. Die Verstärkung kehrt zu dem Wert zurück, den Sie vor dem Start von Auto Gain eingestellt haben.
|
Hardware-Gain-Halo |
Auto Gain fehlgeschlagen |
Dies kann bei allen unbrauchbaren Signalen auftreten, einschließlich keinem Signal, sehr leisen Signalen und zu lauten Signalen. Wenn Sie diese Fehlermeldung sehen, versuchen Sie Folgendes:
-
Stellen Sie sicher, dass Sie die Quelle an den richtigen Eingang angeschlossen haben.
-
Schalten Sie bei Kondensatormikrofonen 48 V (Phantomspannung) ein.
-
Stellen Sie sicher, dass Sie Geräusche machen, während Auto Gain läuft.
-
Stellen Sie sicher, dass das Signal nicht zu laut ist.
-
Wenn Sie die XLR-Eingänge für ein Line-Level-Gerät (Synthesizer, Keyboards, Amp-Modeler) verwenden möchten, nutzen Sie stattdessen die Klinke-Eingänge.
-
Reduzieren Sie den Ausgang des angeschlossenen Geräts.
-
-
Wenn das Signal zu leise ist, erhöhen Sie die Verstärkung vor dem Start von Auto Gain um 25–50 %.
Anmerkung
Sie können Auto Gain auch jederzeit durch erneutes Drücken der Auto-Gain-Taste abbrechen. Der Gain nimmt wieder den Wert an, den Sie vor dem Start von Auto Gain eingestellt haben.
Auto Gain ermöglicht es Ihnen, ein Signal 10 Sekunden lang in Ihr 18i20 4th Gen zu senden (z. B. zu singen oder Ihr Instrument zu spielen) und das Scarlett einen guten Pegel für Ihre Vorverstärker einstellen zu lassen. Wenn Sie feststellen, dass die Pegel nicht richtig sind, können Sie die Gainregler manuell anpassen, um die Pegel vor der Aufnahme fein abzustimmen.
Sie können Auto Gain auf beliebig vielen Kanälen Ihres 18i20 4th Gen benutzen.
So verwenden Sie mehrkanaliges Auto Gain
-
Halten Sie die Auto-Taste eine Sekunde lang gedrückt.
Wenn Sie sich im Mehrkanal-Auto-Gain-Modus befinden, pulsieren alle Select-LEDs.
-
Drücken Sie die Wählen-Tasten für die Kanäle, für die Sie die automatische Verstärkungsregelung aktivieren möchten.
-
Wenn Sie fertig sind, drücken Sie die Auto-Taste erneut, um den Auto-Gain-Prozess auf den ausgewählten Kanälen zu starten.
Anmerkung
Sie können Auto Gain auch jederzeit durch erneutes Drücken der Auto-Gain-Taste abbrechen. Der Gain nimmt wieder den Wert an, den Sie vor dem Start von Auto Gain eingestellt haben.
Sie können auch Mehrkanal-Auto Gain von Focusrite Control 2 aus ausführen.
Gehen Sie dazu wie folgt vor:
-
Öffnen Sie Focusrite Control 2 und gehen Sie zur Registerkarte Eingänge.
-
Klicken Sie auf den Dropdown-Pfeil auf der Auto-Gain-Taste.
-
Wählen Sie oder .
-
Auto Gain alle startet die Ausführung von Auto Gain für alle Kanäle Ihres 18i20 4th Gen.
-
Beim Multikanal-Auto-Gain können Sie die Kanäle auswählen, für die Sie Auto Gain ausführen möchten.
-
-
Wenn Sie auf Auto Gain mehrfach geklickt haben, aktivieren Sie die Kanäle, für die Sie Auto Gain wünschen.
-
Klicken Sie auf.
Sobald Auto Gain abgeschlossen ist, zeigt Focusrite Control 2 die Kanäle und ihre neuen Verstärkungspegel an:
|
Alle Kanäle |
Mehrere Kanäle |
Multikanal-Auto-Gain kann während des Prozesses für eine, mehrere oder alle Kanäle fehlschlagen. Wenn dies geschieht, sehen Sie eine von zwei Nachrichten:
|
Wenn Auto Gain für alle Kanäle fehlschlägt, sehen Sie die Nachricht „Auto Gain fehlgeschlagen“. |
Wenn Auto Gain für einen oder mehrere Kanäle fehlschlägt, sehen Sie die Nachricht „Auto Gain abgeschlossen“, aber mit der Option, Auto Gain auf allen Kanälen . |
Sie haben folgende Möglichkeiten:
-
Klicken Sie auf, dann läuft der komplette Auto-Gain-Prozess für alle Kanäle, für die Sie Auto Gain ausgeführt haben, erneut ab, auch für die erfolgreich abgeschlossenen.
-
Klicken Sie auf Schließen und führen Sie Auto Gain für alle fehlgeschlagenen Kanäle erneut aus.
-
Klicken Sie auf Schließen und passen Sie den Gain für alle fehlgeschlagenen Kanäle manuell an.
Wenn Sie die automatische Verstärkungsregelung auf Ihrem Gerät starten 18i20Sie müssen ein Geräusch erzeugen, damit der Eingang den korrekten Pegel einstellen kann. Falls Sie einen Moment benötigen, um zu Ihrem Mikrofon oder Instrument zu gelangen, können Sie die automatische Verstärkungsregelung mit Einzählverzögerung aktivieren, bevor die automatische Verstärkungsregelung startet.
So aktivieren Sie die automatische Verstärkungszählung:
-
Gehe zu Focusrite Control 2Registerkarte „Eingaben“.
-
Klicken Sie oben auf die Schaltfläche „Automatische Verstärkung“. Focusrite Control 2Registerkarte „Eingaben“.
-
Klicken Sie hier, um einen Wert für die automatische Verstärkungszählung auszuwählen:
-
Aus
-
5 Sekunden
-
10 Sekunden
-
20 Sekunden
-
30 Sekunden
-
Sobald die automatische Verstärkungszählung aktiviert ist, erscheint das kleine Timer-Symbol oben auf dem Display. Focusrite Control 2Die Registerkarte „Eingänge“ zeigt den aktuellen Auto-Gain-Zählerwert in Sekunden an.
Mit der Taste Safe wird Clip-Safe aktiviert, wodurch der Gain Ihres Vorverstärkers automatisch angepasst wird, wenn die Gefahr einer Übersteuerung besteht.
Zu einer Übersteuerung kommt es, wenn Ihr Gain für den aufgenommenen Klang zu hoch eingestellt ist und Ihr Eingang den Vorverstärker überlastet. Übersteuerung geht oft mit Vorverstärkerverzerrung einher, die oft unangenehm ist und eine Aufnahme ruinieren kann. Clip-Safe hilft Ihnen, dies zu vermeiden. Wenn Ihre Eingabe zu übersteuern droht, reduziert Clip-Safe den Vorverstärker-Gain, so dass Sie Ihren Take nicht erneut aufnehmen müssen.
Anmerkung
Clip-Safe ist nur bei bis zu 96 kHz verfügbar, Sie können es nicht mit Quadband-Abtastraten (176,4 kHz und 192 kHz) verwenden. Die Safe-LED leuchtet rot, um anzuzeigen, wenn sie nicht verfügbar ist.
So aktivieren Sie Clip Safe :
-
Drücken Sie die Taste Auswahl, um Ihre Vorverstärkerregler auf den richtigen Vorverstärker zu schieben.
-
Drücken Sie die Taste Safe auf der Schnittstelle oder die entsprechende Software-Taste.
Wenn Sie Safe aktivieren, leuchtet das Safe -Symbol grün. Das Safe-Symbol leuchtet weiß, wenn es deaktiviert und verfügbar ist.
Wenn Sie über Preamp Link zwei Eingänge ausgewählt haben, wird Safe auf beide Vorverstärker angewendet.
Tipp
Wenn Sie Clip-Safe aktivieren, überwacht Ihr Scarlett Ihre Eingangssignale kontinuierlich, bis zu 96.000 Mal pro Sekunde, und durch eine Kombination aus analoger Vorverstärkeranpassung und DSP reduziert Clip-Safe das Übersteuerungsrisiko erheblich.
Mit Air können Sie den Klang des Vorverstärkers Ihres Scarlett in zweierlei Weise ändern: Air Presence sowie Air Presence und Harmonic Drive. Air wirkt sich auf die Mikrofon-, Line- und Instrumenteneingänge aus.
Luft beeinflusst die Mikrofon-, Line- und Instrumenteneingänge.
Um Air zu aktivieren, wählen Sie Ihren Eingang aus, drücken Sie die Air-Taste einmal für Air Presence, erneut für Air Presence und Harmonic Drive und noch einmal zum Ausschalten. Die Air-LED ändert ihre Farbe je nachdem, welchen Modus Sie ausgewählt haben:
|
Betriebsart |
Beschreibung |
Notizen |
|---|---|---|
|
Off (ausgeschaltet) |
Der Klang des Vorverstärkers ist clean |
|
|
Luftpräsenz |
Eine analoge Schaltung sorgt für einen Extra-Schub Presence. |
|
|
Air Presence und Harmonic Drive |
Fügt zusätzlich zur analogen Schaltung Obertöne hinzu. |
Nur bis 96 kHz verfügbar |
Um Air zu aktivieren Focusrite Control 2 Klicken Sie auf Knopf. Das entspricht dem Drücken des Knopf auf dem 18i20Frontplatte.
|
Air ausgeschaltet |
Air Presence ausgewählt |
Air Presence und Drive ausgewählt |
Wenn Sie am Focusrite Control 2 die Air-Taste klicken, wird der zuletzt ausgewählte Air-Modus aktiviert. Um den ausgewählten Air-Modus (Presence oder Presence und Drive) zu ändern, klicken Sie auf den Pfeil, der das Dropdown-Menü sichtbar macht.
|
Air Presence ausgewählt |
Air Presence und Drive ausgewählt |
Anmerkung
Air Presence und Drive ist nur bis zu 96 kHz verfügbar, Sie können es nicht mit Quadband-Abtastraten (176,4 kHz und 192 kHz) verwenden.
Der 18i20die Alt-Taste (alternativ) Ermöglicht das schnelle Routing einer Quelle zu verschiedenen analogen Ausgängen oder das Wechseln der Quellen, die einen Satz analoger Ausgänge speisen. Dies ist nützlich, um Ihre Mixe auf einem anderen Lautsprecherpaar zu überprüfen oder zwei verschiedene Quellen an denselben Ausgängen zu vergleichen.
So richten Sie die Lautsprecher für Lautsprecher umschalten ein:
-
Schließen Sie Ihre Main-Lautsprecher an die Monitorausgänge 1–2 an.
-
Schließen Sie Ihre alternativen Lautsprecher an die Monitorausgänge 3–4 an.
-
Gehe zur Registerkarte Routing des Focusrite Control 2.
-
Nach Einrichtung Ihrer Monitore können Sie zwischen Haupt-Monitoren (Ausgänge 1–2) und den Alt-Monitoren (Ausgänge 3–4) hin und her schalten, indem Sie entweder die Alt-Taste auf der Vorderseite drücken oder die Alt-Taste in Focusrite Control 2 anklicken.
Anmerkung
Wenn Sie Ausgänge aus der Alt-Monitorgruppe entfernen, wird ihr Trimmpegel automatisch auf den letzten Wert eingestellt, auf den Sie den Ausgangsregler eingestellt haben.
Die Dim-Taste reduziert den Ausgangspegel, der an Ihre Ausgänge gesendet wird, um 18 dB.
|
Dimmen aus |
Dimmen ein |
Die Dim-Taste ist nützlich, um Gespräche zu ermöglichen oder Ideen im Raum auszuprobieren, ohne die Wiedergabe anzuhalten.
Standardmäßig wirkt sich Dim auf die Ausgänge 1 und 2 des Hauptmonitors aus, aber in Focusrite Control 2 können Sie dies ändern, um Ihre Alt-Ausgänge zu steuern.
Um Dim in Focusrite Control 2 zu aktivieren/deaktivieren, klicken Sie auf die -Taste im Bereich Ausgang auf der rechten Seite.
Die Dim-Taste funktioniert genau wie die Dim-Taste auf der Vorderseite Ihres 18i20 und reduziert den an Ihre Ausgänge gesendeten Ausgangspegel um 18 dB.
|
Dimmen aus. |
Dimmen ein. |
Drücken der Ausgangstaste bewirkt, dass die Anzeigen 1–8 statt der jeweils ausgewählten Eingänge die Pre-Fade-Verhältnisse der entsprechenden Ausgänge wiedergeben. Pre-Fade bedeutet, dass sich die Monitoranzeige nicht in der gleichen Weise auf die Anzeigen auswirkt wie Ausgang auf die Anzeigen L und R .
Wenn aktiv, leuchtet Ausgang grün.
Wenn die Anzeigen also etwa die analogen Eingänge 1–8 wiedergegeben haben, geben sie bei aktivierter Ausgabe-Taste die analogen Ausgänge 1–8 wieder.
|
Ausgang aus (weiß), Anzeige der Eingänge. |
Ausgabe ein (grün) Anzeige der Ausgänge. |
Tipp
Wie Sie den verschiedenen Ausgängen Signale zuweisen, erfahren Sie im Abschnitt Verwendung der Registerkarte Focusrite Control 2 Routing.
Die Mute-Taste schaltet das an Ihre Ausgänge gesendete Signal stumm.
|
Mute aus. |
Mute ein. |
Gemäß Voreinstellung wirkt sich Mute auf die Main-Monitorausgänge 1 und 2 aus, aber in Focusrite Control 2 können Sie es auf Ihre Alt-Ausgänge umleiten.
Um Mute in Focusrite Control 2 zu aktivieren/deaktivieren, klicken Sie auf die -Taste im Bereich Ausgang auf der rechten Seite.
Die Mute-Taste funktioniert genau wie die Mute-Taste auf der Vorderseite Ihres 18i20 4th Gen.
|
Mute aus. |
Mute ein. |
Der Regler Ausgang und die Ausgangspegelanzeigen beziehen sich auf das Signal, das an die Ausgänge auf der Rückseite Ihres Scarlett 18i20 geht. Die Anzeigen geben den an die ausgewählten Monitorausgänge gehenden Pegel wieder: entweder 1–2 oder, bei aktiviertem Alt 3–4.
Der Halo um den Regler Monitor auf Ihrem Scarlett 18i20 leuchtet weiß und zeigt an, wo der Monitorregler eingestellt ist.
Die Ausgangspegelanzeigen L und R sind Pre-Fade-Anzeigen (das heißt, sie werden von der Position des Ausgangsreglers nicht beeinflusst) und geben den Signalpegel wieder, der von Ihrem Computer an Ausgänge 1 und 2 geht.
Auf der rechten Seite des Focusrite Control 2 befindet sich der Bereich Ausgang , dort sind die Ausgangsregler und Pegelanzeigen visualisiert.
Am oberen Rand des Bereichs Ausgänge können Sie über das Dropdown-Menü die von Ihnen geregelten Ausgänge ändern.
Das Rad in Focusrite Control 2 ist eine Software-Darstellung der Regler für den Ausgang auf der Vorderseite Ihres Scarlett 18i20. Wenn Sie die Regler auf der Hardware ändern, passt sich die Software entsprechend an, Wenn Sie den Regler auf der Vorderseite drehen, aktualisiert sich das Rad in Focusrite Control 2.
Im Bereich Ausgang können Sie die Funktion Alt, oder Lautsprecherumschaltung, regeln. Klicken Sie auf
Weitere Informationen finden Sie unter Lautsprecher umschalten (Alt).
Die Ausgangspegelanzeiger spiegeln die vorderseitigen Pegelanzeigen und sind Pre-Fade-Anzeigen (das heißt, sie werden von der Position des Ausgangsreglers nicht beeinflusst), sie geben den Signalpegel wieder, der von Ihrem Computer an Ausgänge 1 und 2 (oder 3 und 4, wenn Sie Alt aktiviert haben) geht.
Das Sync-Status-Symbol
Die Sync-Statusanzeige ist sehr nützlich, wenn Sie versuchen, die Zahl der Kanäle, indem Sie Ihr Scarlett 18i20 gemeinsam mit anderen Geräten verwenden, die an die digitalen Eingänge oder Ausgänge Ihres Scarlett 18i20angeschlossen sind; ADAT oder S/PDIF IO.
Wichtig
Zur Übertragung von Audio muss die Sync-Statusanzeige grün leuchten. Dies können Sie erreichen, indem Sie Ihren Scarlett 18i20Taktgeber (Interne Clock) oder Clock-Follower (ADAT oder S/PDIF Clock) mit einem gültigen Taktgeber verbinden.
Wenn Sie die digitalen Eingänge verwenden, müssen Ihr Scarlett 18i20 und die anderen Audiogeräte ihre internen Uhren mittels Taktsignalen synchronisieren, so dass ihr Audio rechtzeitig aufgezeichnet wird.
Je nachdem, welchen Typ von digitalen Geräten Sie an Ihr Scarlett 18i20 anschließen (ADAT, koaxiales S/PDIF oder optisches S/PDIF), müssen Sie sicherstellen, dass der digitale IO-Modus korrekt eingestellt ist. Weitere Informationen finden Sie unter Einstellen der digitalen Anschluss-Modi.
Tipp
Wenn Ihre digitalen Audiogeräte nicht korrekt synchronisiert sind, werden hörbare Aussetzer die Folge sein oder der Ton ganz ausbleiben.
Beim Synchronisieren digitaler Audiogeräte gibt es ein paar Prinzipien zu beachten:
-
Das Taktsignal kann in das Audiosignal eingebettet werden, im selben Kabel (z.B. S/PDIF oder ADAT).
-
Taktsignale gehen immer nur in eine Richtung und können also nicht über ein und dasselbe ADAT- oder S/PDIF-Kabel gleichzeitig gesendet und empfangen werden.
-
Es gibt Taktgeber und Taktnehmer.
Geräte „nehmen“ das Taktsignal eines anderen Geräts entgegen. Ein Gerät in Ihrem Setup muss der Taktgeber sein, die anderen Geräte Taktnehmer, die das Taktsignal vom Taktgeber empfangen.
-
Jedes Gerät mit digitalen Ein- und Ausgängen hat eine interne Clock und sollte die Möglichkeit haben, als Taktgeber oder Taktnehmer zu fungieren.
Tipp
In diesen Beispielen haben wir Focusrite-Produkte verwendet, um die digitale Expansion für ADAT und S/PDIF damit zu demonstrieren. Bitte beachten Sie aber, dass ADAT und S/PDIF universelle Standards sind und also auch jedes andere Gerät, sofern es digitale ADAT- oder S/PDIF-Ausgänge besitzt, an die digitalen Eingänge Ihres Scarlett angeschlossen werden kann.
Dies ist das grundlegendste Setup, es beinhaltet ein Erweiterungsgerät, das die Zahl der Kanäle Ihres Scarlett 18i20 erhöht.
Wir haben die Schritte für ein ADAT-Erweiterungsgerät beschrieben, aber die gleiche Theorie gilt auch für S/PDIF-Erweiterungsgeräte. Je nachdem, welchen S/PDIF-Typ Sie verwenden (koaxial oder optisch), müssen Sie möglicherweise die Einstellungen für den digitalen IO-Modus in Focusrite Control 2 ändern. Weitere Informationen finden Sie unter Einstellen der digitalen Anschluss-Modi.
Ausrüstung:
-
Ein externer ADAT-Vorverstärker – etwa ein Clarett+ OctoPre.
-
Ein TOSLINK-Kabel (auch als ADAT-Kabel bezeichnet).
Setup:
-
Nach Anschluss des TOSLINK-Kabels von der ADAT-Buchse Out des ADAT-Vorverstärkers zur ADAT-Buchse In des Scarlett 18i20.
-
Stellen Sie für die ADAT-Vorverstärker-Clock Intern und die von Ihnen gewählte Abtastrate ein.
-
Stellen Sie in Focusrite Control 2 für die Clock Scarlett 18i20 ADAT und die Abtastrate des ADAT-Vorverstärkers ein.
-
Stellen Sie in Ihrer DAW Ihre Kanäle auf die Eingänge 13 - 20 ein, das sind die acht ADAT-Eingänge.
Anmerkung
Der Scarlett 18i20 hat zwei ADAT-In-Buchsen. Wenn Sie bei ADAT die Abtastrate hochfahren, z.B. von 44,1 kHz auf 88,2 kHz, halbiert sich die Zahl der Kanäle, die das Kabel senden kann. Das heißt, mit dem Scarlett 18i20 können Sie zwei Kabel verwenden, um acht Kanäle bei 88,2 und 96 kHz zu erhalten.
Um zwei ADAT-Kabel für acht Kanäle bei Dual-Band-Abtastraten zu verwenden, stellen Sie den ADAT-Modus in den Focusrite Control 2-Einstellungen auf Dual ein. Weitere Informationen finden Sie unter Einstellen der digitalen Anschluss-Modi
Dies ist ähnlich wie Setup 1, beinhaltet aber mehr Kabel. Es ist nützlich, wenn Sie Ihr Erweiterungsgerät nur gelegentlich verwenden und Sie Ihr Scarlett 18i20 deshalb als Taktgeber behalten möchten.
Wir haben die Schritte für ein ADAT-Erweiterungsgerät beschrieben, aber die gleiche Theorie gilt auch für S/PDIF-Erweiterungsgeräte. Je nachdem, welchen S/PDIF-Typ Sie verwenden (koaxial oder optisch), müssen Sie möglicherweise die Einstellungen für den digitalen IO-Modus in Focusrite Control 2 ändern. Weitere Informationen finden Sie unter Einstellen der digitalen Anschluss-Modi.
Ausrüstung:
-
Ein externer ADAT-Vorverstärker – etwa ein Clarett+ OctoPre.
-
Zwei TOSLINK-Kabel (auch als ADAT-Kabel bezeichnet).
Setup:
-
Nach Anschluss des TOSLINK-Kabels von der ADAT-Buchse Out des ADAT-Vorverstärkers zur ADAT-Buchse In des Scarlett 18i20.
-
Schließen Sie ein zweites TOSLINK-Kabel vom ADAT- Ausgang des Scarlett 18i20 an den ADAT- Eingang des ADAT-Vorverstärkers an.
Dieses Kabel dient dem Senden von Taktgeberdaten, aber wenn Ihr ADAT-Vorverstärker Ausgänge hat, können Sie auch Signale zurück aus Ihrem Computer senden und so zusätzliche analoge Ausgänge erhalten.
-
Stellen Sie für die ADAT-Vorverstärker-Clock ADAT und die von Ihnen gewählte Abtastrate ein.
-
Stellen Sie in Focusrite Control 2 für die Clock Scarlett 18i20 Intern und die Abtastrate des ADAT-Vorverstärkers ein.
-
Stellen Sie in Ihrer DAW Ihre Kanäle auf die Eingänge 13 - 20 ein, das sind die acht ADAT-Eingänge.
Anmerkung
Der Scarlett 18i20 hat zwei ADAT-In-Buchsen. Wenn Sie bei ADAT die Abtastrate hochfahren, z.B. von 44,1 kHz auf 88,2 kHz, halbiert sich die Zahl der Kanäle, die das Kabel senden kann. Das heißt, mit dem Scarlett 18i20 können Sie zwei Kabel verwenden, um acht Kanäle bei 88,2 und 96 kHz zu erhalten.
Um zwei ADAT-Kabel für acht Kanäle bei Dual-Band-Abtastraten zu verwenden, stellen Sie den ADAT-Modus in den Focusrite Control 2-Einstellungen auf Dual ein. Weitere Informationen finden Sie unter Einstellen der digitalen Anschluss-Modi
In diesem Setup verwenden wir zwei Erweiterungsgeräte: ein ADAT- und ein S/PDIF-Gerät. An das ADAT könnten Sie etwa einen Vorverstärker wie einen OctoPre oder ein Mikrophon anschließen; an das S/PDIFzum Beispiel eine andere Schnittstelle im Standalone-Modus oder einen Gitarrenverstärker-Modeller.
Die Verwendung des Scarlett 18i20 als Taktgeber ist nützlich, wenn Sie Ihre Erweiterungsgeräte nur gelegentlich verwenden und es also nicht nötig ist, sie jedes Mal, wenn Sie Ihr Scarlett 18i20 verwenden, zu aktivieren.
Ausrüstung:
-
Ein externer ADAT-Vorverstärker – etwa ein Clarett+ OctoPre.
-
Ein S/PDIF-Gerät – wie z.B. ein Gitarrenverstärker.
-
Zwei ADAT-Kabel.
-
Zwei S/PDIF-Kabel.
Setup:
-
Nach Anschluss des TOSLINK-Kabels von der ADAT-Buchse Out des ADAT-Vorverstärkers zur ADAT-Buchse In des Scarlett 18i20.
Verbinden Sie das S/PDIF-Kabel vom S/PDIF Out des S/PDIF-Geräts mit dem S/PDIF In des Scarlett 18i20.
-
Schließen Sie ein zweites TOSLINK-Kabel vom ADAT- Ausgang des Scarlett 18i20 an den ADAT- Eingang des ADAT-Vorverstärkers an.
Schließen Sie ein zweites S/PDIF-Kabel vom S/PDIF- Ausgang des Scarlett 18i20 an den S/PDIF- Eingang des S/PDIF-Geräts an.
-
Stellen Sie für die Clock des S/PDIF-Vorverstärkers S/PDIF und die von Ihnen gewählte Abtastrate ein. Einige S/PDIF-Geräte erlauben eine solche Änderung der Einstellungen nicht, in diesem Fall siehe ….
-
Stellen Sie für die Clock des Scarlett 18i20 intern und dieselbe Abtastrate ein.
-
Stellen Sie den ADAT-Vorverstärker so ein, dass er Taktgeber für ADAT ist und die Abtastrate dieselbe ist (er ist Taktnehmer gegenüber dem Scarlett 18i20 und erhält das Signal über das zweite ADAT-Kabel).
Anmerkung
Bei Dual-Band-Abtastfrequenz (88,2 kHz und 96 kHz) ist es nur möglich, die folgenden Konfigurationen mit zwei Geräten zu erhalten:
-
Zwei koaxiale S/PDIF-Kanäle und vier ADAT-Kanäle
-
Zwei optische S/PDIF-Kanäle und vier ADAT-Kanäle
-
Acht ADAT-Kanäle
Bei allen Abtastfrequenzen ist es nicht möglich , koaxiales S/PDIF und beide ADAT-Ports gleichzeitig zu verwenden. Weitere Informationen zu den möglichen Eingangs-Kombinationen finden Sie in Scarlett 18i20 Eingabekanalreihenfolge.
Halten Sie die Talk-Taste gedrückt oder drücken Sie diese, um Talkback zu aktivieren. Per Voreinstellung wird Talkback an die beiden Kopfhörerausgänge geleitet.
Wenn die Talkback-Taste nicht verfügbar ist, wird sie möglicherweise an keine Mischungen weitergeleitet. Siehe Talkback-Software-Regler.
Wenn Sie Talk aktivieren, werden die anderen Mix-Ausgänge gedimmt, damit das Talkback-Mikrofon leichter zu hören ist.
Sie können das Talkback-Routing in Focusrite Control 2 ändern, um mehrere Mischungen zu speisen.
Standardmäßig ist die Talk-Taste als „Momenttaste“ eingestellt – die Sprachausgabe ist nur aktiv, solange Sie die Taste gedrückt halten. Sie können die Talkback-Taste unter Focusrite Control 2 zwischen „Momenttaste“ und „Rasttaste“ umschalten. Sie erkennen, dass die Sprachausgabe aktiv ist, wenn die Taste leuchtet.
Achtung
Das Talkback-Mikrofon befindet sich hinter einem kleinen Loch zwischen den Instrumenteneingängen.
Um Schäden zu vermeiden, führen Sie keine Gegenstände in die Mikrofonöffnung ein, sprühen Sie keine Druckluft hinein und saugen Sie diese nicht mit einem Staubsauger aus.
Die Software-Talkback-Taste kann auf momentan oder einrastend eingestellt sein.
Halten Sie die Talk-Taste gedrückt, um momentanes Talkback zu aktivieren. Klicken Sie auf Talk, wenn Sie auf einrastend umschalten möchten.
Mittels Focusrite Control 2 können Sie auswählen, an welche Mischung Sie Ihren Talkback-Input senden.
Möchten Sie die Mischung, an den Ihr Talkback-Mikrofon geht, ändern, gehen Sie wie folgt vor:
-
Öffnen Sie die Seite Focusrite Control 2 Einstellungen per Klick auf die drei Auslassungspunkte
in der oberen rechten Ecke.
-
Gehen Sie zur Registerkarte Gerät.
-
Klicken Sie auf das Kästchen, um das Talkback-Mikrofon für die gewünschten Mischungen zu aktivieren.
Ihr 18i20 4th Gen hat zwei Kopfhörerausgänge. Beide Kopfhörerausgänge sind unabhängig von den Analogausgänge. Jeder Kopfhörerausgang kann seinen eigenen dedizierten Mix haben.
Die Kopfhörerausgänge sind 6,35‑mm (¼") TRS-Stecker. Viele Kopfhörer verfügen über eine 3,5‑mm‑TRS‑Buchse; um sie an Ihrem 18i20 4th Gen anzuschließen, müssen Sie einen TRS-Stecker von 6,35 mm auf 3,5 mm verwenden.
Die Regler oberhalb der Kopfhörerausgänge regeln den Pegel, der Ihre Kopfhörer erreicht.
Rund um die Kopfhörerregler sind Halo-Anzeigen. Diese laufen im Uhrzeigersinn, von grün bis Gelb, und zeigen den Pegel an, der zu Ihren Kopfhörerausgängen geht. Die Anzeigen sind pre-fade, was bedeutet, dass sie nicht von der Einstellung der Kopfhörerregler beeinflusst werden.
Die Kopfhörerausgangsregler sind Encoder – Sie können die Pegel entweder über das Einstellrad oder remote von Focusrite Control 2 aus steuern.
Anmerkung
Einige Kopfhörer und Adapter haben möglicherweise TS- oder TRRS-Anschlüsse, oft wegen eingebauter Mikrofone oder Lautstärkeregler. Sollten Probleme auftreten, verwenden Sie Kopfhörer und Verbinder mit TRS-Anschlüssen.
Sie können Ihrem Kopfhörer beliebige Quellen zuweisen, indem sie entweder eine Mischung zur Kombination unabhängiger Hardware-Eingänge (Direktmonitoring) und von Software-Playback-Kanälen verwenden oder direkt eine Quelle routen, zum Beispiel Software Playback 1–2.
So richten Sie Ihr Kopfhörer-Routing ein:
-
Öffnen Sie Focusrite Control 2.
-
Gehen Sie zur Registerkarte Routing.
-
Suchen Sie in der Liste der Ausgänge den entsprechenden Kopfhörer-Ausgang.
-
Klicken Sie auf die entsprechende Quellen-Dropdown-Liste und wählen Sie die Quelle oder den Mix aus, den Sie an Ihre Kopfhörer senden möchten
Der von Ihnen erstellte Mix wird nun an den von Ihnen ausgewählten Kopfhörer-Ausgang gesendet. Um den Gesamtpegel zu regeln, verwenden Sie den Kopfhörerregler auf dem Scarlett oder in der Software. Einzelne Teile des Mix können Sie mit Mix in Focusrite Control 2 regeln.
In diesem Abschnitt werden alle Funktionen auf der Rückseite Ihres 18i20 4th Gen vorgestellt: Was sie bewirken, wie Sie diese nutzen können und wie sie in Focusrite Control 2 funktionieren.
Der USB-Typ-C-Anschluss mit der Bezeichnung USB dient dem Anschluss Ihres 18i20 4th Gen an Ihren Computer.
Verwenden Sie das mitgelieferte USB-C-Kabel zum Anschluss an einen USB-C-Anschluss auf Ihrem Computer. Sie können auch ein USB-C-auf-A-Kabel oder einen Adapter verwenden.
Über die S/PDIF-Anschlüsse stehen Ihnen zwei digitale Ein- und Ausgänge zur Verfügung, über die Sie andere Audiogeräte mit S/PDIF-Anschlüssen anschließen können, beispielsweise Gitarrenverstärker, Mikrofonvorverstärker oder jedes andere Gerät mit einem S/PDIF-Ausgang.
Anmerkung
Die S/PDIF-Anschlüsse sind koaxiale RCA, und wir empfehlen die Verwendung von 75-Ohm-Kabeln, wobei auch kürzere, normale RCA-Kabel im Normalfall ausreichen sollten.
Es gibt viele Möglichkeiten, Ihr 18i20 4th Gen anzuschließen und zu takten, wenn Sie ein über S/PDIF verbundenes externes Gerät verwenden. Weitere Informationen zu Clocks und digitalen Ein-/Ausgang-Einstellungen finden Sie im Abschnitt Sync Statusanzeige.
Die Sync-Statusanzeige auf Ihrem 18i20 4th Gen sollte aufleuchten, um anzuzeigen, dass es gesperrt oder mit dem Takt synchronisiert ist. Wenn Sie Audio vom externen Gerät an Ihr 18i20 4th Gen senden, sollten Sie sehen, dass die S/PDIF-Kanäle auf den Kanälen 11-12 eingehen.
Anmerkung
Dein 18i20 4th Gen Deaktiviert die digitalen Ein- und Ausgänge bei Quadband-Abtastraten (176,4/192 kHz).
Der Wordclock-Ausgang des Scarlett 18i20ist vorhanden, so dass Sie Taktsignale an über ADAT oder S/PDIF angeschlossene externe Geräte senden können. Der Hauptgrund für die Verwendung dieses Ausgangs liegt darin, dass Ihre externen ADAT- oder S/PDIF-Geräte nicht die entsprechenden Clockoptionen, aber einen Wordclock-Eingang haben könnten.
Der Wordclock-Ausgang überträgt keinerlei Audio, sondern sendet ausschließlich Taktsignale.
Der Scarlett 18i20 hat lediglich einen Wordclock-Ausgang, kann also keinerlei Wordclock-Signale empfangen. Er muss an den Wordclock-Eingang der externen Geräte angeschlossen werden.
Über die optischen Anschlüsse auf der Rückseite Ihres 18i20 können Sie externe Geräte digital anschließen, was die Zahl der Kanäle erhöht.
Mit Focusrite Control 2 können Sie für die optischen Eingänge entweder das ADAT-Format (ADAT-Geräte wie Mikrofon, Line-Ein-/Ausgang oder Bandmaschinen) oder optisches S/PDIF (Spielekonsolen, Medienspieler) einstellen.
Der 18i20 hat zwei optische Anschlüsse. Im ADAT-Modus können Sie ein oder zwei Kabel für die folgenden Formate verwenden:
-
Ein Kabel:
-
Acht Kanäle mit Einzelband-Abtastfrequenzen – 44,1/48 kHz
-
Vier Kanäle mit Dual-Band-Abtastfrequenzen – 88,2/96 kHz
-
-
Zwei Kabel:
-
Sechzehn Kanäle mit Einzelband-Abtastfrequenzen – 44,1/48 kHz
-
Acht Kanäle mit Dual-Band-Abtastfrequenzen – 88,2/96 kHz
-
Im S/PDIF-Modus können Sie Optical In 1 für zwei optische S/PDIF-Kanäle verwenden.
Anmerkung
Bei Quad-Band-Abtastfrequenzen (176,4/192 kHz) deaktiviert Ihr 18i20 4th Gen die optischen Ein- und Ausgänge.
Die MIDI-In- und Out-Anschlüsse ermöglichen es Ihnen, Ihr 18i20 4th Gen als USB-MIDI-Schnittstelle zu verwenden. MIDI In empfängt MIDI-Signale von Klaviaturen oder Controllern; MIDI Out sendet MIDI-Informationen an Synthesizer, Drum-Maschinen oder MIDI-steuerbare Geräte.
Wichtig
Wenn Sie Ihr 18i20 4th Gen zum ersten Mal erhalten, ist MIDI deaktiviert, da es sich im Easy-Start-Modus befindet. Um MIDI zu aktivieren, installieren und öffnen Sie Focusrite Control 2.
Für die Verwendung des MIDI-Ein-/Ausgangs ist keine Einrichtung erforderlich, um Ihr 18i20 4th Gen als USB-MIDI-Schnittstelle zu verwenden. Die MIDI-Anschlüsse des 18i20 4th Gen erscheinen in Ihrer MIDI-fähigen Software und Sie können MIDI-Daten zwischen Ihrem Computer und MIDI-Hardware über die 5-poligen DIN-MIDI-Anschlüsse des 18i20 senden oder empfangen.
Anmerkung
Der MIDI-Out-Anschluss Ihres 18i20 4th Gen kann nicht als MIDI-Thru-Anschluss fungieren.
Ausgänge 1 und 2 sind Line-Pegel-Ausgänge, um Ihr Scarlett 18i20 mit einem Verstärker oder aktiven Monitoren zu verbinden. Die Ausgänge sind symmetrische 1/4" TRS-Klinkenbuchsen. Sie können sie sowohl mit unsymmetrischen TS- als auch mit symmetrischen TRS-Klinkenkabeln verwenden und sie an Lautsprecher mit 1/4" Klinken-, RCA- oder XLR-Eingängen anschließen.
Der Scarlett 18i20-Vorderseiten-Drehregler für den Ausgang steuert den Pegel, der an die Ausgänge 1 und 2 gesendet wird.
Anmerkung
Es wäre zwar möglich, asymmetrische Verbindungen zu verwenden, wie z.B. TS-6,35-mm-Stecker oder Stecker-zu-RCA-Kabel – aber wir empfehlen dies nicht. Die Verwendung asymmetrischer Verbindungen kann zu Störgeräuschen aus den Monitoren führen.
Wenn Sie ein statisches, knackendes oder irgendein anderes Geräusch auf Ihren Monitor hören, auch ohne dass Sounds gespielt werden, überprüfen Sie, ob Sie überall, wo dies möglich ist, symmetrische Verbindungen verwenden.
Die Line-Ausgänge 5-10 haben die gleichen elektrischen Eigenschaften wie die Monitor-Line-Ausgänge 1 bis 2, werden jedoch
Die an diesen Ausgängen zur Verfügung stehenden Signale können Sie mit einstellen Focusrite Control 2, und verwenden Sie die Ausgänge, um zusätzliche Lautsprecher in einem Mehrkanal-Überwachungssystem anzusteuern, z. B. einen Subwoofer, oder um Signale an externe Effektprozessoren zu senden.
Die 3-poligen XLR-Anschlüsse für den Eingang sind für den Empfang von Signalen auf Mikrofonhöhe konzipiert.
Sie können den Mikrofonpegel mit dem entsprechenden Eingangsverstärkungs-Regler auf der Vorderseite steuern. 48-V Phantomspannung ist ebenfalls verfügbar, wenn Sie ein Kondensatormikrofon verwenden. Die Phantomspannung können Sie mit dem 48-V-Knopf auf der Vorderseite aktivieren.
Sie können die 48-V-Phantomspannung für jeden Kanal einzeln aktivieren.